Werder (rs) Mit dem weiteren Ausbau der Dorfstraße haben sich die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung beschäftigt. Da vom Landkreis keine Fördermittel zur Verfügung gestellt werden können, sollen sich die Arbeiten in diesem Jahr auf den Ausbau der unbefestigten Straße zwischen Ortseingang aus Richtung Rotes Luch und der Dorfstraße 34 beschränken. 2001 folgt dann der befestigte Abschnitt bis Abzweig Garzauer Weg.
Bürgermeisterin Heide von Bockelberg übte deutliche Kritik am Wasser-Abwasser-Zweckverband Strausberg Süd-Ost (WAZV) im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Abwassererschließung. Es sei zu Verunsicherungen unter den Einwohnern und Verärgerung bei den Gemeindevertretern gekommen. Der Verband habe vor einem Jahr erklärt, dass der Ausbau der Dorfstraße problemlos vor der Abwassererschließung erfolgen könne. Die jüngste WAZV-Postwurfsendung erwecke aber den Eindruck, so die Bürgermeisterin, dass die Gemeindevertreter inkompetent seien.
Verbandsvorsteherin Manuela Altkrüger räumte gegenüber der MOZ ein, dass die Formulierungen nicht eindeutig seien. Auch ohne die neue Straße hätte man, wie abgesprochen, auf die D ruckentwässerung zurückgegriffen. Die Installation der Kleinpumpstation sei ebenfalls lange angekündigt worden. Schließlich bekräftigte Manuela Altkrüger, dass sich die im vergangenen Jahr abgesprochenen Kosten für die Einwohner nicht erhöhen würden.
Die Gemeindevertreter beschlossen für den 22. Februar eine Informationsveranstaltung. Die WAZV hat die Einladung inzwischen angenommen.