Altlandsberg/ Buckow (rj/dkz/Iv./MOZ) Altlandsbergs Bürgermeister Ravindra Gujjula würzt seine Reden gern mit Episoden. So auch beim Neujahrsempfang am Sonnabend, als er von dem Beamten am Pariser Flughafen erzählte, der ihm auch ohne entsprechende Papiere die Rückreise nach Deutschland nachsah, weil er dessen Bild aus der Zeitung kannte.
"Ich habe mich geschämt", bekannte Gujjula vor den zahlreichen Altlandsbergern, denn in Wirklichkeit seien es die Einwohner der Stadt, die bekannt sein müssten, die nicht im Rampenlicht stünden, aber die Fortschritte im Ort ermöglichten: Abgeordnete, Ausschussmitglieder, ehrenamtlich wirkende Bürger, eben die Altlandsberger.
Ihnen zollte der Bürgermeister Dank und rückte sie in den Mittelpunkt wie den an mehreren Fronten tätigen Hartmut Niedrich.
Auf eine fruchtbare Zusammenarbeit verwies Gujjula mit Revierpolizist Siegfried Gießler und dem vor der Fusion amtierenden Wegendorfer Bürgermeister Lutz Gatz, auf das An-einem-Strang-Ziehen für seine Stellvertreterin Gisela Czipolowski ebenso wie für Amtsdirektor Manfred Andruleit. Das Engagement des Lionsclubs würdigte er und die Früchte des Wirkens des Wasserverbandes Strausberg-Erkner im Ort. Sechs Bürger erhielten stellvertretend für viele Blumen von Bürgermeister Gujjula.
Der zählte nicht die Erfolge des Vorjahres auf, sondern richtete den Blick nach vorn auf das, was noch nicht fertiggestellt oder erst neu anzugehen ist: die Hüllensanierung der Grundschule, die Infrastruktur der Stadt, die Umgehungsstraße.
Ein gutes Gefühl beim Rückblick auf das Jahr 1999 hatte Rolf-Dietrich Dammann, Direktor des Amtes Märkische Schweiz. Zum Neujahrsempfang am Freitagabend konnte er neben Bürgermeistern und Amtsausschussvorsitzender auch den CDU-Landtagsabgeordneten Dierk Homeyer begrüßen. Hauptthema und Hauptproblem im Amtsbereich sei die hohe Arbeitslosigkeit, meinte Dammann.
Dabei habe man mit der Arbeitsfördergesellschaft in Rehfelde einen guten Partner, dessen Engagement noch Dramatischeres verhindere. Der regen Bautätigkeit und dem Wachstum der Rehfelder Region stellte er dann die ausdünnenden Gemeinden im Naturpark gegenüber. Hier wollen und müssen die Gemeinden unbedingt Angebote machen.
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Aufmerksam lauschen die Gäste Rolf-Dietrich Dammann bei seiner Neujahrsansprache
im Fremdenverkehrsamt Buckow.
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Konzentriert - in der weitläufigen Altlandsberger Erlengrundhalle zum
Neujahrsempfang während des beginnenden Buffets zu spielen, war für die Schüler der Musikschule
Hugo Distler (im Bild Vincent Gühlow) keine leichte Aufgabe. Aber sie meisterten diese.