Am Jugendklub Rehfelde wird gebautKonzentration auf das baulich NotwendigsteRehfelde (rj/MOZ) Am künftigen Jugendklub Rehfelde an der Lindenstraße haben am Donnerstag die Bauarbeiten begonnen. Doch nicht von oben nach unten oder von außen nach innen wird in dem flachen früheren BdS-Gebäude gebaut. "Wir fangen zuerst innen an", kennzeichnet Bürgermeister Arno Neumann die ungewöhnliche Vorgehensweise. Sie wird diktiert von den knapper ausgefallenen als ursprünglich geplanten Mitteln. Nachdem die Gemeinde das Grundstück erworben hatte, waren beim Kreis 200 000 Mark über die sogenannte Investitionspauschale beantragt worden. "Da wir jedoch nur 100 000 Mark bewilligt bekamen, können wir mit diesem Geld nur Schwerpunkte setzen", erläutert der Ortschef. Ein dichtes Dach und die im Wesentlichen intakte Fassade bieten die Möglichkeit, im Inneren des Gebäudes zunächst die Voraussetzungen für einen Bezug des Objektes zu schaffen. Konkret heißt das, den Sanitärbereich, Heizung und Elektrik einzubauen sowie sämtliche Medien anzuschließen. Wo nötig, werden auch neue Fenster und Türen eingebaut. "Wir werden sehen, wie weit wir mit dem Geld reichen", sagt der stellvertretende Bauamtsleiter Marco Böttche. "Auf jeden Fall werden wir dabei vorhandene und noch intakte Materialien wie beispielsweise die Heizkörper mit verwenden, um Kosten zu sparen." Auch der Schornstein, der ursprünglich abgetragen werden sollte, behält seine Funktion. Die Gasheizung kann nach Aussage des Schornsteinfegers hier eingebunden werden. Foto: Seit Donnerstag wird am künftigen Jugendklub Rehfelde gebaut. Wo Matthias Burghardt und Ronny Milezewski von der Firma Altkrüger jetzt neue Wände hochziehen, könnte sich später eine Arbeitsaemeinschaft regelmäßig treffen. MOZ-Foto: Gabriele Rataj |