Quelle: Märkische Oderzeitung, Strausberger Ausgabe vom 22.02.2000

Foto: Eine eindrucksvolle Gedenkveranstaltung führte gestern Nachmittag rund 70 Bürger aus der Umgebung, vor allem aus Strausberg, am Ehrenmal in der Buckower Lindenstraße zusammen. Foto: Gerd Markert

Gedenken in Buckow für Kampf der Sowjetarmee

Mittwoch, 14 Uhr, am Ehrenmal in der Lindenstraße

Buckow (js/MOZ) Eine regionale Initiative zur Wahrung des Andenkens der im Kampf gegen den Hitlerfaschismus gefallenen Sowjetsoldaten will sich am morgigen Mittwoch, 23. Februar, um 14 Uhr, am Fliegerehrenmal in Buckow, zum Gedenken treffen. Die Initiatoren sind ausnahmslos ehemalige Generäle und Offiziere der NVA-Luftstreitkräfte/ Luftverteidigung, denen, so ihr Aufruf, "der einst geleistete Schwur zur Freundschaft mit der Sowjetunion Herzenssache war und ist". Sie gedenken auch heute noch der heroischen Leistungen der Roten Armee im Kampf zur Zerschlagung des Hitlerfaschismus. "Deshalb haben wir uns das Ziel gestellt, unbeeindruckt aller antisowjetischen Anfeindungen, die gefallenen Sowjetsoldaten zu ehren und deren Gedenkstätten würdig zu begleiten, ohne den staatlichen und örtlichen Behörden die Verantwortung für diese Aufgabe abzunehmen."

Der 23. Februar galt seit Schlacht an der Narwa 1918 Tag der Sowjetarmee. Damals bestanden die Rotgardisten ihre erste Feuerprobe im Kampf gegen die Interventionstruppen. Der Tag der Sowjetarmee bildete zu DDR-Zeiten traditionell den Beginn der Woche der Waffenbrüderschaft, die mit dem 1. März, dem Tag der Nationalen Volksarmee, abgeschlossen wurde.

Das Ehrenmal befindet sich in der Buckower Lindenstraße uns der Rehaklinik Märkische Schweiz.