Internationales Expertentreffen im Schloss IhlowRegionalbüro für Ländliche Entwicklung nimmt Arbeit auf/ Vernetzung der Schulen fördernIhlow (bg) Das Regionalbüro Ihlow/ Reichenberg wird in Kürze seine Arbeit aufnehmen. Seit dem vergangenen Wochenende tauschen sich Wissenschaftler von den Universitäten aus Krakau und Warschau, aus Kanada, von der Viadrina aus Frankfurt (Oder) sowie von der FU Berlin und der Uni Paderborn zum Thema ländliche Entwicklung aus. Bei einer Diskussionsrunde heute abend um 19 Uhr im Schloss geht es in erster Linie um das Regionalbüro und dessen wissenschaftliche Begleitung. "Wir wollen die Entwicklung entgegen landläufiger Praxis von unten nach oben", betont Büroleiter Erhard Grundmarin, und zu der Veranstaltung sind deshalb unter anderem die Amtsdirektoren von Märkische Schweiz und Neuhardenberg eingeladen. An der Viadrina, so das Konzept, solle eine Doktorarbeit über die Möglichkeiten in der ländlichen Entwicklung der Region erstellt werden. Ziel des Büros ist es. Kontakte und Vernetzungen anzuregen. Eine der ersten soll die Bildungseinrichtungen betreffen. Während bundesweit im Rahmen der Initiative "Schulen ans Netz" von der Telekom kostenlose Internetanschlüsse bereitegestellt werden, sei die Region bereits am Netz. Nun gehe es darum, den Austausch der Schulen untereinander zu fördern, Unterrichtsvernetzung via Computer anzuregen. Gemeinsam mit den Arbeitsfördergesellschaften Rehfelde und Steremat (Strausberg) werde es dazu ein ABM-Projekt geben, so Grundmann. Es gehe darum, vorhandenes Potential (tatsächlich doch noch mal nach alter Rechtsschreibung) effektiv zu nutzen. Immerhin koste es um die 20 000 Mark, ein schulisches Computerkabinett einzurichten. Auch eine stärkere Zusammenarbeit der Bürgermeister steht im Visier. Der Vorteil des Regionalbüros im Kontakt mit Landesstellen in Potsdam bestehe darin, dass es sich bei den Mitarbeitern nicht um weisungsgebundene Verwaltungsangestellte, sondern unabhängige Personen handle. |