Quelle: Märkische Oderzeitung, Strausberger Ausgabe vom 03.03.2000

Werder

Vieles konnte mit dem WAZV geklärt werden

Werder (rs) Die Informationsveranstaltung der Gemeindevertretetung zum Thema Abwassererschließung hatte eine große Resonanz. Das berichtete Bürgermeisterin Heide von Bockelberg auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung.

Wie die MOZ berichtete, hatte es gegenseitige Vorwürfe und Unsachlichkeiten zwischen dem Wasser-Abwasser-Zweckverband Strausberg Süd-Ost (WAZV), Einwohnern und der Gemeindevertretung gegeben.

Nach Mitteilung der Bürgermeisterin haben auf dieser für den Ort wichtigen Veranstaltung, zu der 65 Einwohner gekommen waren, auf Bitten der Gemeindevertretung Vertreter der Kommunalaufsicht und des WAZV noch einmal zu grundsätzlichen rechtlichen, technischen und finanziellen Fragen des Vorhabens Stellung genommen. Dabei habe sich auch herausgestellt, dass ein Teil der Missverständnisse und Fragen darauf resultierte, dass einige Bürger die veröffentlichten einschlägigen Satzungen des Wasserverbandes nicht kannten.

Vieles habe auf der Informationsveranstaltung geklärt werden können, so die Bürgermeisterin weiter. Zu den drei Komplexen parallele Verlegung von Abwasserleitung und Elektrokabel, Eigentumsfragen sowie Härtefälle (Sozialklausel) stehe eine schriftliche Antwort des WAZV noch aus. Die Antworten werde die Gemeindevertretung dann den betroffenen Grundstückseigentümern mitteilen. Die Bürgermeisterin teilte mit, dass über die Fördermittel für die Abwassererschließung in diesem Jahr erst nach der Verabschiedung des Landesetats entschieden werde.

Im Zusammenhang mit den in nächster Zeit durch den Wasser- und Bodenverband Stöbber/Erpe am Faulen Graben durchzuführenden Ersatzpflanzungen von Bäumen und Hecken, beschloss die Gemeindevertretung eine Arbeitsgruppe zu bilden. Diese soll sich um eine beschleunigte Erstellung einer Gesamt-Baumkonzeption für Werder kümmern.

In der Fragestunde der Gemeindevertretung beschwerte sich ein Bürger massiv über die Belästigungen von Einwohnern. Verursacht würden sie von einem Schweinestall, der offenbar nicht in Übereinstimmung mit den geltenden Sicherheits- und Umweltregeln betrieben werde.