Beschluss über Schulschließung vertagtHoffen auf mehr Schüler in einigen JahrenWaldsieversdorf (dkz/MOZ) Die Gemeindevertreter haben auf ihrer jüngsten Sitzung den Beschluss über die Auflösung der Schule und die Übertragung der Zuständigkeit als Schulträger an die Stadt Buckow vertagt. Sie wollen sich noch einmal intensiv mit der Problematik befassen. Derzeit gibt es an der Schule vier Klassen. Die wenigen künftigen Abc-Schützen aus Waldsieversdorf werden in Buckow eingeschult. Wie Bürgermeister Manfred Werner mitteilte, wird dann in den drei Klassen die gesetzlich festgelegte Mindeststärke von 18 Schülern nicht erreicht. Dennoch wolle man die Schule möglichst nicht schließen. In vier oder fünf Jahren, so seine Hoffnung, wird sich die Zahl der Kinder im schulpflichtigen Alter wieder erhöhen. Amtsdirektor Rolf-Dietrich Dammann ist da zurückhaltender. Er verweist auf das Schulgesetz und die geringe Schülerzahl. Derzeit sei aber unklar, wie es weitergehe. Die Gemeindevertretung sieht in einer möglichen Beendigung des Schulbetriebes einen großen Verlust für den Ort. Eine Wiedereröffnung in einigen Jahren ist nach Ansicht von Bürgermeister Werner recht schwierig. Einen fertigen Lösungsvorschlag hat aber auch er nicht in der Tasche. Die Sache ist auch etwas kompliziert: Das Schulamt entscheidet zwar, ob eine: Schule noch von Schülern besucht wird oder nicht. Über die Schließung einer solchen kommunalen Einrichtung befindet allerdings die jeweilige Gemeindevertretung. Sie ist auch für das technische Schulpersonal verantwortlich. Wie auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung weiter beschlossen wurde, soll am 6. April um 19 Uhr im Ferienpark am Däbersee eine Beratung von Vermietern stattfinden. Ziel der Zusammenkunft ist eine Verbesserung der Unterkunftsbedingungen für die Feriengäste im Ort. |