Weitere Verbesserungen für Touristen nötigWaldsieversdorfs Attraktivität soll erhöht werdenWaldsieversdorf (rs) Die weitere Erhöhung der Attraktivität des Erholungsortes stand im Mittelpunkt einer Beratung, zu der die Gemeindevertreterversammlung in der vergangenen Woche die Vermieter von Privatquartieren und Ferienwohnungen eingeladen hatte. Auch wenn sich Waldsieversdorf als anerkannter Erholungsort "toll herausgemacht" habe, wie allenthalben bestätigt werde, seien weitere Verbesserungen für die Touristen nötig, sagte Bürgermeister Manfred Werner. Er nannte zwei wichtige Säulen: den zielgerichteten Ausbau der Infrastruktur und die Verbesserung der touristischen Angebote. Im Zusammenhang mit dem esten Punkt sprach Werner für dieses Jahr wichtige Aufgaben an: Ausbau der Wilhelm-Pieck-Straße, Verlängerung der Süßkirschenallee, weitere Gestaltung des Wasserwerkes, teilweise Erneuerung des Kinderspielplatzes, Schaffung zusätzlicher Parkplätze, Neubau bzw. Erneuerung von Wanderwegen durch ABM-Kräfte. Für das kommende Jahr (finanziell noch nicht abgesichert) benannte Manfred Werner folgende Ziele: Ausbau der Seestraße und des Sportplatzes, Einbeziehung des alten Sportplatzes in den Komplex Festplatz, Bau einer Festballe (mit großem Fragezeichen), Gestaltung des Platzes um die Sporthalle Richtung See, Abriss der alten Klärgrube, Gestaltung der Umgebung von EDEKA. Für einige Grundstücke fehle noch die beantragte Zuordnung zur Gemeinde. Wie Werner weiter mitteilte, müsse mit Beendigung des Schulbetriebes über das Gebäude entschieden werden. Mit Blick auf die Verbesserung der touristischen Angebote (Veranstaltungen, Unterbringung von Feriengästen und Touristen, gastronomische Betreuung) informierte die Leiterin des Fremdenverkehrsamtes Märkische Schweiz, Ria-Maria Sommerschuh, über strukturelle Veränderungen und Entwicklungen bei den Tourismusverbänden Brandenburgs. Der einzige anerkannte Erholungsort im Landkreis sei noch nicht so deutlich aus seinem Schatten getreten, meinte sie und forderte zur Diskussion über verbesserte Angebote auf, zumal 1999 erstmals seit der Wende in der Märkischen Schweiz eine rückläufige Gästebettenzahl (MOZ berichtete) zu verzeichnen sei. Zu konkreten Ergebnissen führte die Beratung noch nicht, wohl aber zu zahlreichen Anregungen. Dazu zählen die stärkere Nutzung der landschaftlichen Vorzüge wie Wald und See, die Entwicklung eines typischen Andenkens, verschiedene Pauschalangebote für Urlauber, die Vergabe von Klassifizierungen für Privatquartiere (Sternchen), mehr Angebote für Behinderte, das Aufstellen von Bänken, periodische Pressegespräche und die Präsenz im Internet. |