Wasserverband klärte offene FragenBürgermeisterin informierte GemeindevertretungWerder (rs) Da in diesem Jahr keine Landesfördermittel bereitgestellt werden, wird die geplante und heiß diskutierte Abwassererschließung erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden (MOZ berichtete). Das teilte Bürgermeisterin Heide von Bockelberg auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung mit. Bei einer diesbezüglichen Rücksprache mit dem Wasser-Abwasserzweckverband Strausberg Süd-Ost seien auch die aus der kürzlich durchgeführten Informationsveranstaltung zu diesem Vorhaben noch offenen drei Fragen beantwortet worden: 1. Die zentrale parallele Verlegung von Elektrokabel und Abwasserleitung sei finanziell nicht günstiger als die jeweilige Installation auf den Grundstücken. Nach grober Schätzung würde die zentrale Lösung fast dreimal teurer. 2. Die entstehenden Anlagen würden laut Satzung des Verbandes dessen Eigentum. 3. Für Härtefälle seien Prüfungen zugesagt worden. Die auf der letzten Gemeindevertretersitzung gebildete Arbeitsgruppe zur Erstellung einer Baumkonzeption, berichtete die Bürgermeisterin weiter, habe zweimal getagt. Dabei seien Standorte für Ausgleichsmaßnahmen für die Arbeiten des Wasser- und Bodenverbandes Stöbber-Erpe am Faulen Graben festgelegt worden. Die Bäume und über 250 Sträucher (als freiwachsende Hecken) sollen am Faulen Graben, Pfühl, Sportplatz, Garzauer Weg, Dorfstraße und Kirschallee gepflanzt werden. Danach soll eine fortgeschriebene Baumkonzeption erarbeitet werden. |