Quelle: Märkische Oderzeitung, Strausberger Ausgabe vom 12.05.2000

Buckow

Erneute Bitte um abgelehnte 150 000 Mark

Buckow (rs) An der Erfüllung der Auflagen für die uneingeschränkte Anerkennung als Kurort im Jahre 2003 müsse kontinuierlich gearbeitet werden. Das erklärte Bürgermeister Dr. Hans-Ulrich Schulze am Mittwochabend in seinem Bericht an die Stadtverordneten. Er teilte weiter mit, dass die Sanierung der Lindenstraße und der dortige Bau der Physiotherapie nur dann gefördert würden, wenn der Bus während der Bauphase nicht durch die Straße fahre. Mit den Strausberger Verkehrsbetrieben habe das geklärt werden können. Eine Reihe von Problemen sei in diesem Zusammenhang noch ungelöst.

Wie der Bürgermeister weiter mitteilte, habe der Kreisausschuss die Einstellung der beantragten 150 000 Mark für Buckow in den Nachtragsaushalt 2000 abgelehnt. Diese Mittel waren zur Ausbauplanung der Durchgangsstraße beantragt worden, nachdem die Vorplanung noch erfolgt war, als es sich noch um eine Landesstraße handelte. Mit der Herabstufung zur Kreisstraße seien nun die befürchteten Finanzprobleme aufgetreten. Ohne Planung in diesem Jahr, könnten auch keine GFG-Mittel für den Ausbau 2001 geplant werden. Der Zustand, so Dr. Schulze weiter, sei aber ein ganz wichtiges Kurort-Kriterium. Die Stadtverordneten beauftragten den Bürgermeister, das Problem in einem Brief an den Kreistag noch einmal deutlich zu machen und erneut um die 150 000 Mark zu bitten.