Ihlow als Naturparkgemeinde geehrt160-Seelen-Dorf in der Märkischen Schweiz erhielt AuszeichnungIhlow (bg) Großer Andrang herrschte gestern in Ihlow (Märkisch-Oderland). Als eine von fünf Naturparkgemeinden im Land Brandenburg ist das 160-Einwohner-Dorf Ihlow in der Märkischen Schweiz gestern anlässlich des Europäischen Tags der Parke geehrt worden. Karin Stein Bachinger, Kuratoriumsvorsitzende des Naturparks, überreichte Bürgermeister Randolf Wiese die Urkunde. Damit darf sich der Ort nun offiziell Naturparkgemeinde nennen, so wie bereits ebenfalls in der Märkischen Schweiz das einige Kilometer entfernte Altfriedland. Mit der Auszeichnung, die zunächst keine finanziellen Folgen hat, wohl aber als Werbeprädikat bei der Beantragung von künftigen Fördermitteln benutzt werden dürfte, solle vor allem auch das Engagement der Menschen vor Ort gewürdigt werden, betonte Naturparkchef Gerhard Grützmacher in seiner Rede. Ihlow sei ein lebendiges Beispiel dafür, wie Siedlungsentwicklung und Umweltschutz ineinandergreifen können. Ihlow, eines der besterhaltenen historischen Angerdörfer in der Region, habe zwar auch allerhand Probleme. Dennoch sei der Naturschutz eine ebenso tief im Bewusstsein verankerte Selbstverständlichkeit wie der Erhalt des in Jahrhunderten gewachsenen Dorfbildes, wie Bürgermeister Randolf Wiese erklärte. Er nutzte die Gelegenheit, vor der Gefahr einer Zwangsfusion zu warnen, die Identitätsverlust und Rückgang bürgerlichen Engagements bedeute. Wie die Auszeichnung zeige, sei ein kleines Dorf trotz allem in der Lage, Beachtliches zu leisten. Auch im Zusammenwirken von Ort und Naturpark, wie Landrat Jürgen Reinking sagte. Foto:
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