IhlowGroße Feier zum 75. Geburtstag der FeuerwehrIhlow ist eine Feuerwehrgemeinde. Von den 167 Einwohnern sind 34 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr (FFW). Das ist gut ein Fünftel der Bevölkerung. Zur Feier des 75-jährigen Bestehens der Wehr gab es daher am Sonnabend ein großes Fest. Weil auch Bürgermeister Randolf Wiese zu den Kameraden gehört, konnte er den Dank der Gemeinde zur Festeröffnung aus Befangenheit nicht übermitteln. Diese Aufgabe übernahm Manfred Buchholz. Die Ihlower Freiwillige Feuerwehr sei immer vorne, wenn es darauf ankomme, so Buchholz in seiner Rede. Die Kameraden seien zur Stelle, wenn es brenne, wenn Bäume umstürzten oder wenn die Oder über die Ufer trete. Zur Gratulation und zum sportlichen Wettkampf waren Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr aus Batzlow, Bollersdorf, Garzau, Grunow-Ernsthof, Möglin, Reichenberg und Waldsieversdorf gekommen. Glückwünsche zum Jubiläum nahm Ortswehrführer Manfred Puhlmann entgegen, der an diesem Tag zum ersten Löschmeister befördert wurde. Zu den Gratulanten gehörten Götz Madel vom Kreisfeuerwohrverband und Amtsbrandmeister Günter Zehbe. Schon am Vormittag hatten die Bürgermeister des Amtsbereichs bei einer Rundfahrt mit Amtsdirektor Rolf-Dietrich Dammann der Jubiläumswehr ihre Aufwartung gemacht. Dem Tage angemessen, aber nicht ganz so scharf wie bei Meisterschaften, wurden zu Beginn der Veranstaltung Wettbewerbe im Löschangriff ausgetragen. Bei der Jugendfeuerwehr traten Mannschaften aus Ihlow, Batzlow, Grunow-Ernsthof und zwei Teams aus Reichenberg gegeneinander an. Batzlow gewann vor Grunow-Ernsthof. Die Männermannschaften aus Ihlow, Reichenberg, Batzlow, Grunow-Ernsthof und Möglin absolvierten in Anbetracht des Festtages eine abgespeckte Variante. Möglin gewann vor Batzlow. Nach der Siegerehrung ging es Schlag auf Schlag: Geschicklichkeitsspirale, Kremserfahrten, Information am Rettungstransportwagen des Deutschen Roten Kreuz (DRK), Auftritt einer Jagdhornbläsergruppe. Nur die Polizei konnte nicht wie geplant zeigen, wie sie mit ihrem Lasergerät Raser überführt. Das Gerät war kaputt. Die Besucher konnten außerdem Einsicht nehmen in die Chronik der Wehr und die Satzung für einen Feuerwehrförderverein, der noch 2000 gegründet werden soll. Zu essen und zu trinken gab es genug. Geschwoft wurd bis in die Früh. |