Geld aus VerkäufenDritter Bauabschnitt der Dorfstraße kostet mehrWerder (rj/MOZ) 2087,01 Mark mehr als geplant muss die Gemeinde für den dritten Bauabschnitt der Dorfstraße auf den Tisch legen. Das Geld soll nach dem Willen der Gemeindevertreter aus Mehreinnahmen aus Grundstücksverkäufen bezahlt werden. Hinter der Summe verbirgt sich das zusätzliche Aufnehmen von 371 Quadratmetern Lesesteinpflaster, der Einbau von 40 Quadratmetern Recyclingmaterial sowie fünf Pollern und das Setzen eines weiteren Einlaufschachtes. Gemeindevertreter Dr. Klaus-Dieter Oehler hatte eingangs auf die vereinbarte Festpreisbindung verwiesen und Regress gegenüber dem Planungsbüro angemahnt. Die geringe Größenordnung aber veranlasste Hartmut Ritzow, den ohnehin durch die Bauordnung vorhandenen Spielraum zu betonen, ohne eine Prüfung durch das Amt zu vernachlässigen. Bürgermeisterin Heide von Bockelberg begegnete Oehlers Bedenken zudem mit einem Hinweis auf das Zustandekommen des Vertrages mit dem Planungsbüro. Sie erinnerte daran, dass man aus Kostengründen keine Bestandsvermessung habe vornehmen lassen. Die Gemeinde sei bei daraus resultierenden Risiken in der Pflicht. |