Zwischen Wasser, Wald und ArtenschutzZum fünften Mal war die Märkische Schweiz Nachspielort für Ökomedia-FestivalBuckow (bg) Von Baum- bis Gewässerschutz, vom Nationalpark Unteres Odertal bis zum tropischen Regenwald in Südostasien - auch im fünften Jahr der Nachspielsaison des Umwelt-Filmfestivals in Buckow (MOL) hatten die Organisatoren den thematischen Bogen weit gespannt. Rund 200 Besucher, darunter viele Kinder und Jugendliche, lockte die dreitägige Veranstaltung ins Parktheater, das Buckower Kino. Dort ging es altersgerecht um Artenschutz für bedrohte Tiere sowie um Einblicke in ökologisches Bauen, Wirtschaften und Agrarproduktion. Die geplante teilweise Abholzung der Brandenburger Alleen war in den Diskussionen ebenso ein Thema wie das zehnte Jubiläum des Nationalparkprogramms im Land. Mit einem ORB-Streifen zum 50. Geburtstag der "Naturschutz-Eule" wurde zudem der ostdeutschen Naturschützerin Erna Kretschmann gedacht, die vor kurzem in Bad Freienwalde gestorben war. Den Blick für die eigene Umgebung ebenso schärfen wie ihn über den deutschen und europäischen Tellerrand hinaus zu lenken, ist seit Beginn der Ansatz von Ökomedia. So zog sich von den umstrittenen Schutzgebieten in Brandenburg der rote Faden bis zur Flussverseuchung durch Chemikalien bei der Zellstoffproduktion auf Sumatra (Indonesien). "Das schmutzige Geschäft mit dem weißen Papier" hieß ein Dokumentarfilm, der im Publikum Bestürzung auslöste. Cheforganisator Peter Gundlach zeigte sich zuversichtlich, dass Buckow auch 2002 wieder Ökomedia-Filme präsentieren wird. |