Reh-Kids favorisieren WerderWohlwollende Aufnahme / Kosten wären erschwinglichWerder/Rehfelde (rj/MOZ) Auf dem Grundstück der Firma Michel könnte der in Rehfelde gegründete Reh-Kids e. V. sein Domizil aufschlagen. Neben einem weiteren Objekt in Rehfelde-Dorf, das ebenfalls zur Debatte steht, wäre Werder jedoch der Favorit. Das nahmen die Gemeindevertreter nicht ohne Wohlwollen zu ihrer Sitzung von der Bürgermeisterin beziehungsweise durch anwesende Elternvertreter des Reh-Kids-Vereins zur Kenntnis. Neben pädagogischen Zielen und praktischen Verfahrensfragen interessierte jedoch vor allem die Finanzierung. Bürgermeisterin Heide von Bockelberg berief sich dazu auf ihr Gespräch mit der Amtskämmerin. Die Gemeinde müsste 84 Prozent der Kosten für das notwendige pädagogische Personal laut neuem Kitagesetz zahlen. Gemessen an den Beiträgen, die das "Kita-lose" Dorf zur Betreuung seiner Kinder an andere Kommunen zahlt, könnte sich das ausgleichen. Alles weitere - Pacht, Strom, Instandsetzung, Versorgung - sei ohnehin Sache des Vereins, wurde betont. Schließlich sei die Kommune nicht Träger. |