Vulkane - Tore zur HölleNeue Ausstellung im Buckower WarmbadBuckow (dir/MOZ) Die Ausstellung "Vulkane - Höllentore und Reiseziele" ist am Sonnabendnachmittag im Alten Warmbad in Buckow von Ria Sommerschuh eröffnet worden. Das Buckow auf vielfache Weise verbundene Ehepaar Gisela und Dr. Harro Hess zeigt teilweise atemberaubende Aufnahmen von Vulkanen (z.B. der feuerspeiende Stromboli) und gibt Einblicke in deren zerstörende und gestaltende Kraft. Der langjährige Wissenschaftsjournalist und heutige Geologe im Unruhestand Harro Hess (65) wollte Anfang der 60er Jahre eine Dissertation über die mittelatlantischen Vulkane schreiben. Der Mauerbau 1961 schob dem einen Riegel vor. Nachdem die Mauer gefallen war, führten ihn zahlreiche Studienreisen mit seiner Frau zu vulkanisch geprägten Landschaften. Von Island, den Kanaren, aus Italien, von den Azoren und aus Amerika brachten sie neben Eindrücken Fotos, Informationen, Sammelproben und Reisetipps mit. Fast 50 Vulkan-Interessierte, darunter Bekannte und Freunde der Familie Hess aus Berlin, verfolgten am Sonnabend den populärwissenschaftlichen Exkurs durch Raum und Zeit. Zur Ausstellungseröffnung spielte Daniel Kurz (Mitbegründer des Duos Campanella) spanische und italienische Gitarren- und Lautenmusik und machte mit der Chittarone bekannt, dem Bass unter den Lauter. Wahrscheinlich nicht die letzte Begegnung mit ihm in der Märkischen Schweiz.
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