BollersdorfVerträge für Fusion werden ausgehandeltBollersdorf (kat/MOZ) Die Gemeindegebietsreform wirft ihre Schatten voraus. Auch die Bollersdorfer sind gezwungen, sich mit den Plänen des Innenministeriums, im Jahr 2003 die Ämterstruktur zu verändern, auseinanderzusetzen. Der Not gehorchend, sei man nun dabei, Verträge für einen Zusammenschluss mit den Gemeinden Grunow, Ihlow und Klosterdorf auszuhandeln, umschrieb Bürgermeister Herbert Malzahn die Aufgaben der Gemeindevertreter auf deren jüngster Sitzung. "Lieber wären wir eigenständig geblieben, die Argumente der Landesregierung überzeugen uns nicht", erklärte er gegenüber der Märkischen Oderzeitung. Da der Handlungsspielraum jedoch gering ist, haben sich die Gemeinden entschlossen, einen Vertrag zur Fusion zu entwerfen. "Kleinigkeiten müssen noch korrigiert werden, im Großen und Ganzen sind wir uns einig", fasste er den Stand der Verhandlungen zusammen, ohne näher ins Detail zu gehen. Umstritten ist noch der Name für die neue Großgemeinde, die voraussichtlich rund 1500 Einwohner haben wird. Der Vorschlag des Amtes sei nicht akzeptabel. Märkische Höhe sollte danach die neue Gemeinde heißen. |