VEREINSLEBEN: Buckow/WaldsieversdorfNur GewinnerBuckow (pwr) Erstmalig traten am vergangenen Freitag im Buckower Restaurant Märkischer Hof die Mitglieder der seit Mai 2000 zur SG Concordia Buckow 1861/Waldsieversdorf verschmolzenen Vereine zusammen. Aufmerksam verfolgte der Waldsieversdorfer Bürgermeister Manfred Werner die Fakten und Zahlen, die vom Vorsitzenden Jens-Uwe Bethge und den Vertretern der sechs Abteilungen (Fußball, Gymnastik, Handball, Kegeln, Badminton und Herz-Kreislaufgruppe) dargelegt wurden. In lockerer, humorvoller Art ging Bethge auf den überfälligen Zusammenschluss ein und begründete ihn aus sportlicher sowie finanzieller Sicht. Die 313 Mitglieder, davon 125 Kinder und Jugendliche, erhielten mehr Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung, da die Anzahl der zur Verfügung stehenden Sporteinrichtungen gewachsen sei. So um die Turnhalle der Gesamtschule und den Sportplatz Waldsieversdorf. Besonders am Herzen lag ihm, den Mitgliedern Dank zu sagen, die im Verlauf des vergangenen Jahres viele Stunden Eigenleistung erbrachten, um die Sporteinrichtungen auf Vordermann zu bringen. So Helmut Günzel und "Atze" Günther Weiselowski, die innerhalb von drei Tagen das Dach der Kegelbahn erneuerten. Weiselowski (65), gelernter Tischler und Vermessungsingenieur, leistete von den 352 freiwilligen Stunden allein ein Fünftel. Hilfe in Form von Werkzeug kam dabei von der Zimmerei Schuffenhauer. Andreas Zwerschke Abteilungsleiter Fußhall, berichtete von der "hervorragenden Unterstützung seitens der Gemeinde" bei der Sanierung des Sportplatzes Waldsieversdorf und 432 Freizeitarbeitsstunden, die Kurt Hühn und Klaus Thiem einbrachten. "Keinen Verlierer, nur Gewinner gibt es in der Gymnastikgruppe", wusste Vera Elsholz zu berichten, "denn jeder kommt, um sich zu bewegen." Mit Beifall quittierten die Anwesenden die Worte Doris Gehsehmanns aus der Herz-Kreislauf- Gruppe, die meinte, dass "Sport für das Familienleben vorteilhaft" sei, und verwies auf zwei Goldene Hochzeiten in der Abteilung. Volleyballer Jochen Menzer berichtete über das erfolgreiche Turnier um den Märkische-Schweiz-Pokal mit 40 Mannschaften und den Aufbau einer Kindermannschaft. Dieter Taufert von den Keglern gab den Mitgliedern zur Kenntnis, eigentlich nur eine Seniorenmannschaft zu haben. "Aber", ließ er verlauten, "die ist so gut, dass sie als Männermannschaft startet und im Kreis an dritter Stelle steht". Thoralf Schrell von der Abteilung Handball, berichtete, dass besonders "großer Wert auf den Kindersport" gelegt wurde. Der größte Stolz wären die Minis. Ab nächster Saison soll eine Frauenmannschaft in den Punktspielbetrieb starten. Bürgermeister Werner hob das ehrenamtliche Engagement hervor. "Das ist ein wirkliches Ehrenamt, denn ihr könnt ja eure Diäten nicht erhöhen", sagte er unter dem Beifall der Sportler und versprach, im Rahmen der Gemeindevertretung die notwendige Unterstützung zu geben. Eine Gemeinde sucht Wege, um die Gemeindeausgaben zu finanzieren. Kein Problem, es gibt ja die Hundebesitzer, also rauf mit der Hundesteuer um 75 Prozent. Die Glanzleistung eines findigen Kopfes! Vergessen die alten Leute, für die manchmal der Hund der einzige Lebenspartner ist, vergessen die Hunde, die zum Schutze für Leben und Eigentum angeschafft wurden. |