Buckow (MOZ) In der neuen Promenade in Buckow ist inzwischen das achte Haus umfassend rekonstruiert worden. Die Straße hat sich somit zwischenzeitlich zum Vorzeigebereich im Sanierungsgebiet der Stadt gemausert. Jüngste Beispiele für die Entwicklung sind die Häuser in der Neuen Promenade 17 und 24.
"Der Mehraufwand, den die Bauherren bei der liebevollen Rekonstruktion der Häuser betrieben, wird mit Hilfe der Städtebauförderung im Sanierungsgebiet weitgehend abgefangen", betont Sabine Löser von der STEG, der Stadtentwicklung Südwest Berlin. Herausragende Beispiele dafür seien die historische Dachdeckung bei dem kleinen Haus im Inselbereich Neue Promenade, die nachempfundenen historischen Holzfenster und der aufwendig wiederhergestellte Glattputz an beiden Häusern. Ob bei diesen beiden Bauvorhaben, beim fast fertiggestellten rekonstruierten Gebäude des Uhrmachers in der Hauptstraße oder beim Haus Roseneck, dem historischen Gebäude an der Einmündung der Wriezener Straße auf dem Markt, zeige sich wieder einmal ganz Buckow-Typisches: "Überall sind es die Buckower selbst, die mit viel Fleiß und einer gehörigen Portion Mut die Erneuerung ihrer Stadt in die eigenen Hände nehmen und langsam wird es Zeit für die Berliner Bauherren mit dem ,Herz für Buckow', um bei den Lücken am Markt nachzuziehen", betont Frau Löser.
Die Buckower selber machen es vor: Nicht Bauschilder, sondern fertiggestellte Vorhaben sind es, die Einheimische und Fremde gleichermaßen Mut schöpfen lassen, daß die Perle der Märkischen Schweiz doch eines Tages wieder in ihrem alten Glanz erstrahlt.