Richtfest für Naturpark-BesucherzentrumBuckow. Das Schweizerhaus in der Lindenstraße nimmt als Besucherzentrum der Naturparkverwaltung Märkische Schweiz immer mehr Gestalt an. Gestern wurde in Buckow Richtfest gefeiert. Richtfest für umstrittenes Info-ZentrumGrützmacher: "Schweizer Haus" ist wichtigBuckow (dkz/MOZ) "Den Riesenklotz können Sie gar nicht übersehen!" Der das sagte, machte aus seinem Missmut über das künftige Besucherinformationszentrum in der Buckower Lindenstraße keinen Hehl. "Viel zu groß, zu klotzig." Seinen Namen will der Buckower allerdings lieber nicht nennen. Gestern war Richtfest für das "Schweizer Haus", in das später auch die Verwaltung des Naturparks "Märkische Schweiz" einziehen soll. Deren Chef Gerhard Grützmacher würdigte den Bau gestern als "Investition in die Zukunft". Damit werde ein Stück Regionalpolitik umgesetzt. Schließlich werde im Naturschutzgebiet Propaganda für Naturschutz gemacht. Grützmacher erinnerte daran, dass lange vor dem Zweiten WeItkrieg im jetzigen Standort die kleine Pension "Schweizer Haus" existierte. Zu DDR-Zeiten habe es dann an dieser Stelle bis zur Schließung Anfang der 70er Jahre ein FDGB-Heim gegeben. Seit Beginn der 90er Jahre habe sich die Naturparkverwaltung um das Grundstück bemüht und einen umfangreichen Schriftverkehr geführt. Begonnen worden war mit den Bauarbeiten Anfang Juli. Ende Mai nächsten Jahres sollen sie beendet sein. Heinz Baumann vom Landesbauamt hob hervor, dass auf der 460 Quadratmeter bebauten Fläche größtenteils Holz verarbeitet wurde. Gerhard Grützmacher kennt die Vorbehalte mancher Buckower und anderer Bewohner in der Region gegen den Neubau und bisweilen auch gegen den Naturschutz allgemein. "Was wir hier machen, machen wir vor allem für die Leute, die nach Buckow kommen", sagte er auch unter Hinweis auf die geplante große Ausstellung. Das wirke sich auch auf den Ort und die Umgebung günstig aus. Es habe in der Vergangenheit immer wieder Vorbehalte und Ablehnung bei der Umsetzung von Naturschutzbestimmungen gegeben, so Grützmacher weiter, und dies werde wohl auch so bleiben. "Wir werden weiter für Verständnis werben." Foto:
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