Pressemeldungen    
   
Privatschule in Waldsieversdorf
Berliner Morgenpost, 23.03.2000
Sanierung der Ortsdurchfahrt verschoben
Berliner Morgenpost, 16.03.2000
Einwohnerschwund im Naturpark
Berliner Morgenpost, 14.03.2000
   
"Buckow sagt es durch die Blume"
Berliner Morgenpost, 14.03.2000
Entwicklung der Kurstadt Buckow
Berliner Morgenpost, 06.02.2000
"Haus Wilhelmshöhe" wird geschlossen
Berliner Morgenpost, 25.01.2000
   
Buckows Kurangebote
Berliner Morgenpost, 21.01.2000
Informationskontakte
Berliner Morgenpost, 21.01.2000
Sanierung eines Kurortes
Berliner Morgenpost, 21.01.2000
   
Ökologie in der Waldschule
Berliner Morgenpost, 13.01.2000
Chronik Klosterdorf
Berliner Morgenpost, 11.01.2000
FÖJ in "Drei Eichen"
Berliner Morgenpost, 10.01.2000

Neues aus Buckow und dem Amt Märkische Schweiz

I/2000


  • 29.03.2000, 20.40 Uhr, und nochmal die Luftwaffe der Bundeswehr, wehe dem, der sich wagt, um diese Zeit eine Bohrmaschine in Betrieb zu nehmen.


  • 28.03.2000, der Weißstorch in Hohenstein säubert sein Nest, schafft erst einmal Abflusskanäle für die Wassermassen der derzeitigen meteorologischen Einflüsse.


  • 27.03.2000, 20.40 Uhr, und wieder die Bundeswehr mit ihren Tieffliegern. Gab es noch keine Umstellung auf Sommerzeit oder gilt diese nicht bei der Luftwaffe.


  • 23.03.2000, 19.46 Uhr, der erste Tiefflieger-Angriff der Luftwaffe auf Buckow und den Schermützelsee nach dem Frühlingsanfang. Drei Minuten später der zweite und nochmals drei Minuten später der dritte Anflug. Gute Nacht, ich hoffe Sie hatten Ihre Fenster geschlossen. Die Homepage der verantwortlichen Institution finden sie unter: www.bundeswehr.de. Der Gesang der Nachtigall klingt bei weitem schöner, auch die derzeit zu hörende Singdrossel verstmmut bei dem Lärm.


  • 21.03.2000, das schöne Wetter am Wochenende verlockte zu einem gemächlichen Spaziergang um "meinen" Schermützelsee, natürlich auf dem Rundwanderweg. Dabei ist mir ein vermutlicher Attentatsversuch auf den Innenminister Schönbohm aufgefallen. Im Kur- und Tagungshotel, in dem er ja vor kurzem weilte, hängen die Dachziegel an der Regenrinne, also eigentlich hängen sie fast gar nicht mehr. Da das Hotel erst vor drei Jahren erbaut worden ist, kann also nur von einem mutwilligen Anschlagsversuch ausgegangen werden, oder sollten die Stürme der letzten Wochen daran Schuld sein ? Zumindest sei davor gewarnt, an den, von der Straße wegführenden Seiten des Hotels entlangzuschlendern. Ob dieses Sicherheitsrisiko bis Samstag beseitigt ist ? Ansonsten kann der "Tanz in den Frühling" vielleicht in "Tanz in das Krankenhaus" umbenannt werden.

  • Kur- und Tagungshotel "Am See"

  • 09.03.2000, meine erste Sichtung eines Weißstorches, der ergraut und zerzaust über ein Feld in der Nähe Ruhlsdorfs segelte - es war wirklich kein Reiher. (Infos: Der Weißstorch ©WWF Austria)


  • 05.03.2000, der Winter kam gestern mit kräftigen Hagelschauern noch einmal zurück. Felder und Wiesen sind weiß getüncht und auch die Straßen schimmern weißlich, diese allerdings aufgrund des großzügigen Einsatzes von Salz. Trotzdem gab es erneut einen schweren Unfall auf der B 1 bei Müncheberg.


  • 29.02.2000, Moore können bei differenzierter Betrachtung klimaschädliche Wirkungen zeigen. Diese sensationellen Forschungsergebnisse veröffentlichte das Zentrum für Agrar- und Landschaftsforschung in Müncheberg bereits in einer Pressemitteilung vom 16.02.2000. Am 22.02.2000 gab es eine etwas abgewandelte Meldung in der regionalen "Märkischen Oderzeitung" und am heutigen 29.02.2000 gibt es diese Meldung nun im kostenpflichtigen News-Ticker der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft". Also sei auch hier die Quelle dieser Meldungen erwähnt. In einigen Tagen folgt im Menu NATUR ein seit langem geplanter Hintergrundbericht über Moore. Sicherlich werden hier dann auch die Argumentationsprobleme für eine Wiedervernässung angesprochen werden.


  • 28.02.2000, in ihrer Wochenendausgabe berichtet die MOZ von dem Vorhaben der Stadt Strausberg, noch in diesem Jahr einen Radweg entlang der Hohensteiner Chaussee bis nach Hohenstein bauen zu wollen. Kosten: 700.000 DM, da die Hohensteiner Chaussee eine Landstraße erster Ordnung ist (LIO, L 34) müsste eigentlich der Landkreis die Kosten übernehmen. Auch der Landkreis habe den Radweg bereits eingeplant, im Jahr 2012. So will Strausberg in den sauren Apfel beißen und diesen Weg selbst finanzieren. Die Crux daran ist, dass der Eigenanteil für den Betrieb der Straßenbahn (Strausberger Eisenbahn) in Höhe von einer Millionen leider noch nicht gedeckt ist.
    Wer etwas Zeit hat, möge derzeit mit seinem Drahtesel von Strausberg-Hegermühle, nördlich an Rehfelde vorbei über Garzau nach Hohenstein fahren, eine recht interessante, abwecklungsreiche und vor allem ruhige Strecke.


  • 23.02.2000, Märkisch Oderland ist wieder in den Medien. Gestern berichtete die Berliner Morgenpost noch über den Ortsnamen Buckow mit merkwürdigen Details (vgl. Pressekritik) und heute tummeln sich alle Reporter in Müncheberg. Das dortige Gymnasium, zuständig auch für die Buckower Schüler, ist in die Schlagzeilen geraten. Noch vor wenigen Tagen war ein Fernsehteam des ORB im Schulbus dabei, um über das neue ABM-Projekt nach dem Altlandsberger Schulbusunglück zu berichten. Diesmal gibt es den ernsthaften Verdacht, dass eine Schülerin des Gymnasiums einen Amoklauf vorhatte. Nichts genaues weiß man nicht, lediglich, dass die 16jährige Schülerin in Waldsieversdorf wohnt und bereits gestern festgenommen wurde. Das der am Samstag stattfindende Tag der offenen Tür des Gymnasiums verschoben wird, ist aber unwahrscheinlich. Der Schulbetrieb geht derzeit den Umständen entsprechend, geregelt weiter.


  • 12.02.2000, seit einiger Zeit verbreiten sich Ängste und Gerüchte über die umzusetzende FFH-Richtlinie (Flora-Fauna-Habitat) in der Bevölkerung. Diese, durch mangelhafte Kommunikation entstehenden Mißverständnisse sollten unbegründet und dem betreffenden Personenkreis Anlaß sein, das Gesprächsangebot der Naturparkverwaltung mit reger Beteiligung anzunehmen und mit kritischen und inhaltlichen Fragen eine lebhafte Diskussion entstehen zu lassen. In der Präambel der, bereits im Mai 1992 verabschiedeten europäischen Richtlinie heißt es: "Hauptziel dieser Richtlinie ist es, die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu fördern, wobei jedoch die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und regionalen Anforderungen berücksichtigt werden sollen."


  • 10.02.2000, der Frühling kommt unaufhaltsam. Die Haselnusssträucher blühen bereits, dieses Jahr relativ zeitig. Die ersten Kröten sollen auch schon auf Wanderung zu den Laichgewässern sein. Die nächsten heimischen Pflanzen, deren grün das Auge erfreut sind die Birken und natürlich die Forsythiensträucher, von Tulpen, Schneeglöckchen etc. abgesehen.


  • 04.02.2000, das Amt Märkische Schweiz ist nun auch per e-mail erreichbar. Als Kunde von Ton-line (T-online) steht ihm nun auch die Möglichkeiten einer offiziellen Internet-Präsenz offen. Weiterhin können auch die erwünschten Schadensmeldungen Amtsblatt 02/ 2000 per e-mail verschickt werden.
    HomePage   e-mail


  • 28.01.2000, wie die MOZ gestern mitteilte, beschloss der Amtsausschuss am Montag, nun auch die Privatquartiere in der Region zu klassifizien. Dem Urlauber soll dadurch die Vergleichbarkeit der Qualität ermöglicht werden. (Info)


  • 25.01.2000, das VCH Seminarhotel "Haus Wilhelmshöhe" schließt zum Ende dieses Monats. Wie die Berliner Morgenpost berichtete, lag die Auslastung bei nur 30 Prozent. Die Angebote dieses, von der Inneren Mission betriebenen Hauses, richtetet sich an Gruppen. Seit einiger Zeit hatte das Haus eine eigene HomePage, und war damit Vorreiter in diesem Bereich der Präsentation. Buckows Bürgermeister, Dr. Schulze, verweist laut Berliner Morgenpost auf das eingeschränkte Angebot der Einrichtung als Ursache für den fehlenden Erfolg. Der Geschäftsführer macht die schlechte touristische Infrastruktur und die schlechten Straßen in Buckow für den Mißerfolg verantwortlich. Wie so oft liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte.


  • 09.01.2000, "Freiheit für Scherri" statt "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden". Am Tage nach der in Berlin wegen Gefahr für Leib und Leben untersagten Liebknecht-Luxemburg-Ehrung löste ein, diesen Freiheitsgedanken Missverstehender Zeitgenosse die Vertäuung des Motorschiffes "Scherri". Am Sonntagmorgen schwamm sie Führerlos auf dem Schermützelsee. Die erste Fahrt in diesem Jahr, auf dem, diesen Winter wohl nicht mehr zufrierenden See.


  • 07.01.2000, nun hat sich das Unfallgeschehen vom Bollersdorfer Kreisel auf die Landstraßen Rund-um-Buckow verlagert. Während im Oktober 99 noch die Autos auf die Anhöhe des Kreisverkehres fuhren, erfolgen die Unfälle nun hinter dem Kreisel. Sei es ein Rettungswagen der bei Glatteis von der Fahrbahn abkommt (nicht im engen Kreisel, sondern auf halbwegs gerader Strecke) oder ein "Baumcrash", alles erst hinter dem Unfallschwerpunkt der Region. Mit etwas Ironie bleibt anzumerken: wenn dies so bleibt, hätte der Kreisel seine Aufgabe erfüllt.


  • 06.01.2000, das Richtfest der Naturparkverwaltung ist nun einige Wochen her, und der Einzug scheint tatsächlich noch 2000 erreichbar zu sein (betreff des Einzugtermins sollten Interessierte den Werbeteil des Reprints der Buckower Chronik aufmerksam lesen). An dieser Stelle zwei Fotos für die ersten Eindrücke von der gigantischen Architektur des Baus. Hoffen wir auf einen guten Inhalt dieses Informationszentrums.

     


  • 05.01.2000, 18.55 Uhr hatte die Bundeswehr wohl ihre Weihnachtsferien beendet (an Wochenenden werden Kasernen von Wachschutzunternehmen bewacht). Dies wurde allen Interessenten mit dem Übungs-Tiefflug einer Luftwaffenmaschine verkündet. 25 Minuten später dann noch einmal. Heute in gemäßigtem Tempo, oder ausreichender Höhe?


  • 03.01.2000, mit einer Sylvesterfeier endete das Jahr 1999. Vor dem Buckower Kino war eine Leinwand aufgestellt, die Bilder und Eindrücke vom Brandenburger Tor zeigte. Die Restaurants und Hotels veranstalteten Partys und keine Glühlampe wurde dunkel. Ein ganz normaler Jahreswechsel. Nur der Schermützelsee war in tiefem Nebel gehüllt und ließ ein wenig Endzeitstimmung aufkommen. Würde Buckow erneut versinken, wie die Sagen das vorhersagen ? Buckow versank nicht. Scherri konnte auf sich aufmerksam machen und natürlich auch die Buckower Kanoniere. Der Schermützel wird diesen Winter wohl auch nicht mehr zufrieren. Wieder ein Jahr ohne diese besondere Musik, dem lautstarken bersten und reißen der Eisfläche. Der Schilfgürtel wirds danken. An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei den Bläßhühnern entschuldigen, die durch meinen unbedacht gezündeten Feuerwerkskörper aus ihrem sicheren Versteck am Ostufer des Schermützels aufgeschreckt wurden. Es müssen an die fünf Dutzend gewesen sein. Ein erfolgreiches Jahr wünscht Ihnen Rund-um-Buckow.de !
    P.S. mein (guter ?) Vorsatz: die intensive Nutzung des neuen Panoramaweges auf dem Rundwanderweg Schermützelsee, meiner favorisierten Laufstrecke (für das bisschen Fitness). An dieser Stelle dann auch schöne Grüße nach Buchenfried.


    News des Jahres 99 im Archiv

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